Während gebräuchliche Wandfarben ca. 95% der Wärmestrahlung eines Raumes schlucken, verspricht der Hersteller einer neuen Farben-Gattung, das diese bis zu 50% der Wärme in den Raum zurück reflektiert. Der Wärmeschutz wird hier durch Aluminium-Pigmente in der Farbe erreicht. Hierbei ist es unwichtig, ob es sich um Außen- oder Innendämmung handelt. Im Gegensatz zu bereits auf dem Markt befindlichen Wärme-Isolierschichten, wird “Shinedecor” (Name des Produkts) wesentlich dünner aufgetragen, und verträgt sich außerdem mit allen wasserbasierten Wandfarben.
Weitere Infos unter www.eckart.net
Einen ganz neuen Weg im Rahmen des Klimaschutzes geht der Handy-Hersteller Samsung. Mit dem ersten Solar-Handy “Blue Earth” haben die Koreaner eine Weltneuheit auf den Markt gebracht. Auf der Rückseite des Geräts befinden sich Solarzellen, welche die Aufladung des Akkus erlauben (eine Komplett-Ladung dauert ca. 14 Stunden). Immerhin, der Akku lässt sich sowohl mit Sonnen- als auch mit Kunstlicht laden.
Nicht nur die Energieversorgung ist revolutionär, auch das Material des Gehäuses ist umweltbewusst aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Doch was nützt ein ökologisch (fast) einwandfreies Gerät, wenn sich das persönliche Umweltbewusstsein nicht ändert? Hier wartet das Gerät mit verschieden Apps, wie z.B. einem Schrittzähler auf, der genau angibt, wie viel CO² durch das Laufen eingespart wurde, wenn auf das Auto verzichtet wurde.
Hier geht es zu einem ersten Testbericht!
In Deutschland ist der Ziegelstein das Baumaterial der Wahl wenn es um die Errichtung des Eigenheims geht. Das ist nicht verwunderlich denn der Ziegelstein gehört zu den ältesten Baumaterialien der Welt. Was also kann es hier für Nachbesserungen im Zuge des Klimaschutzes geben?
Die Idee ist so einfach wie genial: Anstatt die Hohlräume im Ziegelstein zu vergeuden, hat der Verband “Mein Ziegelhaus” einen Ziegelstein entwickelt, bei welchem die Hohlräume mit Steinwolle gefüllt werden. Bei Verwendung der neuen Steine lässt sich bereits ab einer Wanddicke von 30cm eine Wärmedämmung erreichen, welche für ein Nullenergiehaus ausreicht. Die Steinwolle beugt weiterhin eventuell auftretenden Feuchtigkeitsproblemen vor und dank des einschaligen Aufbaus des Mauerwerks lässt sich an dieser Stelle auch noch Geld sparen.
Weitere Infos unter: meinziegelhaus.de
Der Klimawandel ist in aller Munde und die internationalen Regierungsoberhäupter versuchen eben diesen zu verhindern. Doch wie steht es mit dem Klimabewusstein im Alltag? Welchen Beitrag leistet der Normalbürger zu einer besseren Umwelt?
Einer von der Europäischen Kommission durchgeführten Studie zufolge, gibt es drei klare Maßnahmen, welche die Statistik dominieren. So trennen 87% der Befragten ihren Hausmüll, 79% reduzieren ihren Energieverbrauch und immerhin auch 72% taten selbiges mit ihrem Wasserverbrauch. Es ist zu erkennen, dass eine gewisse Einsicht und ein Verantwortungsgefühl zum Umweltschutz Einzug in das alltägliche Leben gefunden hat.
Aufatmen dürfen wohl die Energieanbieter: Nur 9% der Befragten wechselten aus Klimaschutz-Gründen Energieanbieter oder -tarif. Zwei Zahlen sollten jedoch zum Nachdenken anregen: Nur rund jeder Dritte besitzt ein verbrauchsarmes Auto und gar nur jeder Vierte ist bereit, auf Kurzstreckenflüge zu verzichten.
Das war die erhellende Antwort von Yvo de Boer, des Generalsekretärs des UN-Klimasekretariats UNFCCC auf die Frage: “In welchen Punkten hat Kopenhagen denn die Verhandlungen vorangebracht?”
Im Interview mit The European erklärt der Chef des UN-Klimasekretariats, Yvo de Boer, seine Meinung, warum er auch nach Kopenhagen weiterhin an ein Klimaschutzabkommen glaubt, obwohl Kopenhagen nur eine große Show war und bei keinem Gipfel der Geschichte so viele Staats- und Regierungschefs zusammenkamen.
De Boer: “Das Kommen der 120 Staats- und Regierungschefs hat gezeigt, dass die Frage des Klimas endlich dort angekommen ist, wo sie hingehört: auf die höchste politische Ebene. Es steht für die Erkenntnis der Staatschefs, dass einzig sie es sind, die diese schwierigen Verhandlungen lösen können, wo doch allen der Klimawandel, die steigenden Energiepreise und die Energiesicherheit Sorge bereiten.”
Bis zum 31. Januar sollen ja alle Staaten beim UN-Klimasekretariat ihre künftigen Maßnahmen und Reduktionsverpflichtungen hinterlegen, dabei ist jedoch auch klar, dass dies nicht alle Staaten tun werden.
Mit Umweltfreundlichkeit lassen sich auch Steuern sparen!
Das ist gesetzlich geregelt: In § 7d EStG Einkommensteuergesetz geht es um “Erhöhte Absetzungen für Wirtschaftsgüter, die dem Umweltschutz dienen”.
Dort ist genau festgehalten, unter welchen Bedingungen mögliche Steuerersparnisse winken.