Bewegungsmelder in Haus und Hof haben sich bewährt: Sie schalten das Licht nur dann ein, wenn sich dort jemand aufhält. Ein Thüringer Unternehmen hat inzwischen „mitlaufendes Licht“ für die Straße entwickelt. Die auf steueroptimierte Kapitalanlagen spezialisierte SKD GmbH aus Frankfurt begrüßt diese zündende Idee. Gute Beleuchtung sorgt nachts für ein sicheres Gefühl auf den Straßen. Schließlich keiner tappt gern im Dunkeln durch eine menschenleere Unterführung. Doch volle Festbeleuchtung die ganze Nacht hindurch? Ist das nicht Energieverschwendung? Gegen Energievergeudung und Lichtverschmutzung Dagegen verspricht „Lux Soli“ Abhilfe: Das Unternehmen aus Gera hat ein Beleuchtungssystem entwickelt, das je nach Verkehrsaufkommen bis zu 95 Prozent der aktuellen Energiekosten einspart. So schalten sich die blendarmen LED-Leuchten nur bei Bedarf ein. Dabei wandert das Lichtfeld nicht nur mit, sondern sogar voraus, weil die Leuchten drahtlos untereinander kommunizieren. Ein weiterer Vorteil neben der Kosteneinsparung ist die Eindämmung der so genannten Lichtverschmutzung. Denn das künstliche Aufhellen des Nachthimmels durch Straßenlampen beeinträchtigt das Orientierungsvermögen von Zugvögeln, stört den Wachstumszyklus von Pflanzen und zieht nachtaktive Insekten an. Für die Tiere bedeutet das den Tod, für die Kommunen hohe Reinigungskosten. Stadt Kiel als „leuchtendes Vorbild“ Bis jetzt gibt es erst eine Teststrecke am Düsseldorfer Rheinufer. Doch bald könnte das neuartige System Straßen in ganz Deutschland bei Nacht erhellen. In Kiel ist es bereits soweit: Die Stadt nimmt zwar die wegen der noch geringen Stückzahl höheren Anschaffungskosten in Kauf. Doch in rund zehn Jahren dürften die Ausgaben von etwa 24.000 Euro durch die Reduzierung des Energieverbrauchs um etwa zwei Drittel ausgeglichen sein. „In der Tat ein leuchtendes Vorbild“, lobt SKD-Geschäftsführerin Monika Fauser. „Ich kann allen Kommunen nur raten, ihre Energiekosten auf diese intelligente Weise zu senken. Die SKD GmbH aus Frankfurt hält übrigens immer die Augen nach innovativen Unternehmen offen, die einen effizienten Umgang mit Energie ermöglichen – zum Nutzen der Umwelt und unserer Kunden, die von steueroptimierten Kapitalanlagen profitieren.“
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23.05.2011, 09:03 | Abgelegt unter: Klimaschutz,Nachhaltigkeit,SKD Frankfurt | RSS 2.0 | TB | Tags: Bewegungsmelder, Deutschland, Energieverschwendung, Frankfurt, Haus, Hof, Idee, Kiel, LED Leutchten, Lux Soli, SKD | Keine Kommentare

Wenn der Wind weht, erzeugen Windanlagen Strom – ganz gleich, ob er gebraucht wird oder nicht. Ungenutzte Energie wird im wahrsten Sinne des Wortes verschleudert. Am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Stuttgart-Vaihingen sind Forscher einer cleveren Speicherung auf der Spur.
Die Idee: überschüssigen Strom in eine Energieform umzuwandeln, die sich speichern lässt. Eine solche Energieform ist Erdgas. Normalerweise geht es umgekehrt: Aus Erdgas wird Strom erzeugt. Wie wird nun aus „fertigem“ Strom wieder Erdgas? Genaugenommen lässt sich aus Strom gar kein Erdgas erzeugen. Aber Methan, woraus Erdgas bis zu 98 Prozent besteht. Seine Herstellung ist komplex: Strom spaltet in der Elektrolyse Wasser in Sauer- und Wasserstoff auf. Wird der Sauerstoff mit Kohlendioxid (CO2) angereichert, entsteht Methan. Das Clevere daran: Methan lässt sich ins Erdgasnetz einspeisen. Und dieses besitzt genügend Speicherkapazität – für bis zu 25 Prozent des jährlichen Erdgasbedarfs von Deutschland. Entwickelt wurde das Verfahren vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES. Eine Demonstrationsanlage in Stuttgart läuft übrigens schon mit Erfolg. Für 2012 ist eine deutlich größere Anlage im zweistelligen Megawattbereich geplant.
Ein Verfahren – viele Möglichkeiten
Doch das ist nicht alles. Denkbar ist für die ZSW-Wissenschaftler, die nicht nur Technologien zur nachhaltigen Bereitstellung von Strom, Wärme und regenerativen Kraftstoffen entwickeln, sondern auch in marktreife Produkte umsetzen, ein weiteres Einsatzgebiet: Die Umwandlung in Methan von Stromüberschüssen aus Photovoltaik-Anlagen. Damit könnten sowohl Wohnungen geheizt als auch Erdgas-Autos angetrieben werden.
„Energieerzeugung aus regenerativen Quellen ist für uns schon rein geschäftlich ein Thema“, erklärt Monika Fauser, Geschäftsführerin der auf steueroptimierte Kapitalanlagen spezialisierten SKD GmbH aus Frankfurt. „Wir optimieren ständig unsere Portfolios hinsichtlich Unternehmen, die neue Technologien erforschen und entwickeln; zudem leben wir den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auch selbst. Werden die Windkraft auf dem Meer sowie die Energiegewinnung aus der Sonne weiterhin so kräftig ausgebaut wie bisher, könnte in Zukunft jede Menge Strom methanisiert und punktgenau genutzt werden“, so die SKD-Geschäftsführerin .
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4.05.2011, 16:19 | Abgelegt unter: Klimaschutz,Nachhaltigkeit,SKD Frankfurt | RSS 2.0 | TB | Tags: CO2, Elektrolyse, Methan, Photovoltaik, SKD Frankfurt, Strom, Stromüberschuss, Stuttgart, Wasserstoff, Windenergie, ZSW | 2 Kommentare